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Richtig lüften und heizen im Winter

- so vermeiden Sie Schimmel und Energieverlust

Wenn die Temperaturen draussen sinken, steigt drinnen das Risiko für Schimmel und feuchte Wände – vor allem dann, wenn falsch gelüftet oder geheizt wird.

Viele meinen es gut und lassen die Heizung aus oder kippen die Fenster dauerhaft – doch genau das kann zu Problemen führen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es besser machen.

Die häufigsten Fehler

  1. Fenster dauerhaft gekippt:
    Ein gekipptes Fenster bringt kaum Luftaustausch – es kühlt die angrenzende Wandoberfläche aus, was die Bildung von Kondenswasser und Schimmel begünstigt.

  2. Heizung komplett ausgeschaltet:
    Kalte Wände nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie schlecht wieder ab. Wer zu sparsam heizt, riskiert Schimmel und Bauschäden.

  3. Einmal täglich lüften reicht nicht:
    Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen erhöhen die Luftfeuchtigkeit – zu seltenes Lüften staut diese im Raum.
Kippfenster - lüften und heizen

So machen Sie es richtig

Stosslüften statt Kippen:
Im besten Fall 2–3 x täglich 5–10 Minuten Fenster ganz öffnen – idealerweise mit Durchzug über alle Zimmer.

Nach dem Duschen sollte mindestens so lange gelüftet werden, bis die Kondensation am Badezimmerspiegel und somit auch die Wände wieder trocken sind.

Konstant heizen:
Statt die Heizung ständig ein- und auszuschalten, lieber eine gleichmässige Temperatur halten. So bleibt die Bausubstanz trocken und das Raumklima stabil.

Optimale Raumtemperaturen beachten:

  • Wohnzimmer und Badezimmer: 20–22 °C
  • Schlafzimmer: 17–19 °C
  • Küche: 18–20 °C
 

Türen geschlossen halten:
Schliessen Sie Türen zwischen beheizten und unbeheizten Räumen, da sonst die warme Luft an kalten Wänden kondensiert.

Luftfeuchtigkeit kontrollieren:
Ideal sind 40–60 %. Ein Hygrometer hilft, den Überblick zu behalten.

Tipp bei Fussbodenheizungen

Auch wenn im Sommer keine Heizleistung benötigt wird, ist es sinnvoll, die Zirkulation des Wassers in der Fussbodenheizung nicht vollständig zu unterbrechen. Warum?

Stillstehendes Wasser in den Heizkreisen kann über längere Zeit zu Ablagerungen, Luftblasen oder sogar leichten Verstopfungen führen – vor allem in älteren Systemen oder bei unzureichend gespülten Leitungen.
Ein leicht geöffnetes Ventil oder ein Zirkulationsmodus kann helfen, die Leitungen auch in der warmen Jahreszeit „in Bewegung“ zu halten und so den langfristigen Betrieb der Heizung zu sichern.

Wichtig zu wissen:
Die Reparatur oder der Ersatz einer Fussbodenheizung ist aufwendig und teuer, da meist der gesamte Bodenbelag entfernt werden muss. Ein kleiner Wartungsschritt heute – kann Ihnen grosse bauliche Eingriffe – morgen ersparen.

Fragen Sie bei Ihrer Heizungsfirma oder dem Fachinstallateur nach, ob Ihr System eine Sommerzirkulation oder automatische Spülzyklen unterstützt.

Unser Tipp

Gerade bei älteren Immobilien oder schlecht gedämmten Bereichen (z. B. Fenster, Aussenwände) lohnt sich ein genauer Blick. Warten Sie nicht auf den ersten Schimmelfleck oder kaputte Leitungen – handeln Sie präventiv.

Ein gutes Raumklima schützt nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch den Wert Ihrer Immobilie.

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